Innenohrerkrankungen wie tinnitus und hörsturz treten häufig auf und verunsichern viele Betroffene.
Die Ursachen sind oft nicht eindeutig. Beschwerden klingen teilweise spontan ab. Bei anhaltenden Symptomen vermuten wir eine Durchblutungsstörung des Innenohrs.
Frühzeitiges Eingreifen kann entscheidend sein. Unsere infusionstherapie zielt darauf ab, die Mikrozirkulation zu verbessern und die Regeneration zu unterstützen.
Die ambulante Behandlung erfolgt in der Praxis über mehrere kurze Gaben. Wir informieren Sie transparent zu Ablauf, Kosten nach GoÄ und realistischen Erwartungen.
Wesentliche Erkenntnisse
- Innenohrerkrankungen sind häufig und oft diagnostisch herausfordernd.
- Frühzeitige Therapie kann Regeneration fördern und Folgeschäden reduzieren.
- Ambulante Infusionsreihen verbessern die Mikrozirkulation gezielt.
- Wir bieten klare Informationen zu Nutzen, Ablauf und Kosten.
- Auf unserer website finden Sie weiterführende informationen und Kontaktmöglichkeiten.
Moderne Infusionstherapie in der HNO: Nutzen, Ziel und für wen sie geeignet ist
Bei akuten Ohrbeschwerden zählt jede Stunde — frühes Handeln beeinflusst das Ergebnis stark.
Unser Ziel ist klar: die Mikrozirkulation zu verbessern und die Versorgung des Innenohrs mit Sauerstoff und Nährstoffen zu stabilisieren. So lassen sich mögliche Langzeitschäden oft vermeiden oder abschwächen.
Warum frühzeitig handeln?
Frühzeitige Therapie erhöht die Heilungschancen bei akutem Hörsturz und tinnitus. Je zeitnäher wir eingreifen, desto größer sind die Chancen auf deutliche Besserung.
Wissenschaftliche Grundlage
Persistierende Beschwerden deuten häufig auf eine Störung der Durchblutung des Innenohrs hin. Durchblutungsfördernde Infusionen adressieren diesen Mechanismus direkt.
- Venen-Applikation erreicht höhere Wirkstoffspiegel am Zielorgan als Tabletten.
- Geeignet für akute ohrgeräusche, Hörsturz, bestimmte Schwindelsyndrome und akute Lärmfolge.
- Wir prüfen individuell Nutzen und Risiken, bevor wir eine Therapie empfehlen.
Infusionstherapie bei Tinnitus: Ablauf, Wirkstoffe und Indikationen
Ein klar strukturierter Ablauf gibt Betroffenen Sicherheit und bessere Heilungschancen. Wir erklären, wann eine Infusionsbehandlung sinnvoll ist und wie sie praktisch umgesetzt wird.
Indikationen aus der HNO
Typische Anwendungsfälle sind akuter Hörsturz, plötzlicher tinnitus, bestimmte Schwindelsyndrome und akute Lärmschäden. In ausgewählten Fällen kommen Innenohr-beteiligte Mittelohrentzündungen hinzu.
Ablauf in der Praxis
Sie sitzen komfortabel, der Zugang erfolgt über die Unterarmvene. Eine Sitzung dauert meist 30–60 Minuten.
Je nach Befund planen wir 3–10 aufeinanderfolgende Infusionen. Die Behandlung ist ambulant möglich; bei Bedarf erfolgt eine stationäre Betreuung.
Wirkstoffe und Substanzen
Häufige Substanzen sind Kortison-Schemata, durchblutungsfördernde Medikamente sowie unterstützende Vitamine und Spurenelemente. Die Auswahl erfolgt individuell und indikationsgerecht.
Vorteile gegenüber Tabletten
Der direkte Gefäßzugang umgeht den Magen‑Darm‑Trakt. So erreicht der Wirkstoff das Innenohr in höherer Konzentration.
- Überwachung: Jede Sitzung wird dokumentiert und klinisch überwacht.
- Individualisierung: Dosierung und Substanzen passen wir an Vorerkrankungen an.
- Ziel: Rasche Stabilisierung der Hörfunktion und Linderung von Schwindel.
Sicherheit, Dauer und Kosten der Behandlung
Wir legen Wert auf transparente Informationen zu Dauer, Risiken und Kosten. Nur so können Sie als Patienten eine gut informierte Entscheidung treffen.
Behandlungsdauer und Organisation
Die Serie umfasst meist 3–10 Schnellgaben. Eine einzelne Sitzung dauert etwa 30–60 Minuten.
Die infusionsbehandlung erfolgt zeitnah, ambulant in unserer praxis oder bei Bedarf stationär. Wir besprechen die für Sie passende Organisation persönlich.
Risiken und Verträglichkeit
Nebenwirkungen treten selten auf. Möglich sind allergische Reaktionen, Blutungen oder in sehr seltenen Fällen Nervenverletzungen.
Durch sorgfältige Anamnese und kontinuierliche ärztliche Überwachung minimieren wir das Risiko. Während der Gabe prüfen wir Kreislauf, venösen Zugang und unmittelbare Verträglichkeit.
Kostentransparenz
Die Abrechnung erfolgt als Wahlleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ). Gesetzliche krankenkassen erstatten diese Leistung in der Regel nicht.
Vor Beginn erhalten Sie einen klaren, nachvollziehbaren Überblick zu allen kosten und zur voraussichtlichen Sitzungszahl.
| Aspekt | Details | Vorteil für Sie |
|---|---|---|
| Sitzungsanzahl | 3–10 | Individuell an den Verlauf angepasst |
| Dauer pro Sitzung | 30–60 Minuten | Kurz und ambulant möglich |
| Überwachung | Ärztlich und dokumentiert | Hohe Sicherheit |
| Risiken | Allergie, Blutung, selten Nervenverletzung | Verringerbar durch Anamnese |
| Abrechnung | GoÄ, Wahlleistung | Volle Kostentransparenz |
Fazit
Abschließend zeigt sich: Eine gezielte Infusionsserie kann die Durchblutung des Innenohrs verbessern und akuten Beschwerden wie Hörsturz und ohrgeräuschen bessere Chancen auf Erholung geben.
Die Gaben erfolgen über die Unterarmvene, dauern meist 30–60 Minuten und umfassen 3–10 Sitzungen. So erreicht der Wirkstoff direkt das Zielorgan und wirkt schneller als Tabletten.
Risiken sind selten. Wir besprechen Nutzen, mögliche Nebenwirkungen und Kosten nach GoÄ transparent mit Ihnen.
Unser Angebot: Persönliche Beratung über unsere Website und ein individueller Behandlungsplan, der Ursachen und Begleiterkrankungen berücksichtigt. Wir begleiten Sie verlässlich auf dem Weg zur Linderung und zum Schutz Ihrer Hörfunktion.

